E - F

Early Stage Financing:
Zusammenfassender Begriff für Seed- und Start-up-Investitionsphasen.

EASDAQ:
Paneuropaische Börse für Wachstumswerte.

Eigenkapital:
Reinvermögen des Unternehmens wird entweder durch Kapital von außen (Venture Capital) oder durch den betrieblichen Wertschöpfungsprozess gebildet. Der Eigenkapitalgeber besitzt nur ergebnisabhängige Zahlungsansprüche. Macht ein Unternehmen Verluste, werden diese mit dem Eigenkapital verrechnet. Auch gegenüber Gläubigern haftet der Eigenkapitalgeber mit dem investierten Kapital.

Entrepreneure:
Bezeichnung für Jungunternehmer, die wachstumsorientierte Unternehmen aufbauen.

EVCA:
Abkürzung für European Venture Capital Association.

Executive Summary:
Leitende Zusammenfassung

Exit:
Bezeichnung für den Ausstieg aus einer Portfoliobeteiligung (z.B. Börsengang). Es ergeben sich vier Exit-Wege: Buy Back, Trade Sale, Secondary Purchase oder Going Public. Dadurch wird der Gewinn des Investments realisiert.

Expansion Financing:

Wachstums- und Expansionsfinanzierung für etablierte Unternehmen. Das hinzugewonnene Eigenkapital wird zur Finanzierung von zusätzlichen Kapazitäten, Produktversifikationen oder einer Marktausweitung verwendet.

Feasiblity-Study:
Durchführbarkeitsstudie. Analyse der technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit eines Projektes.

Finanzierungsphasen:
Man unterscheidet zwischen folgenden Finanzierungsphasen:
Seed-Finanzierung: In dieser Phase existiert meist nur die Geschäftsidee (Businessplan).
Start-up-Finanzierung: Gründungsphase eines Unternehmens, in der die Produktentwicklung sowie die ersten Vermarktungsschritte finanziert werden.
Early-Stage-Finanzierung: Kapital für die Frühphase eines Unternehmens, in der die Produktentwicklung bereits abgeschlossen ist, aber noch keine Umsätze erzielt werden.
Expansions-Finanzierung: Kapital für den Ausbau von Kapazitäten und den Einstieg in neue Märkte.
Second- oder Later-Stage-Finanzierung: Kapitalzufluss nach der ersten Phase der Vermarktung.
Mezzanine-Finanzierung: Finanzierungsrunde im mittleren Entwicklungsstadium eines neuen Unternehmens - meistens die letzte Runde vor dem Börsengang. Wird auch "Third Stage-Finanzierung" genannt.
Bridge-Finanzierung: Vorbereitung des Unternehmens auf den Börsengang.

Fremdkapital:
Kapital, welches mit Verbindlichkeiten verbunden ist (z. B. Zins- und Tilgungszahlungen). Anders als beim Eigenkapital, muss hier der Unternehmer gegenüber dem Kapitalgeber entsprechende Sicherheiten stellen. Für junge Unternehmen bedeutet eine Fremdfinanzierung eine hohe Belastung der Liquidität, denn die Kredite müssen auch dann pünktlich zurückgezahlt werden, wenn das Unternehmen Verluste macht.

Fundraising:
Die meisten VC-Gesellschaften legen in unregelmäßigen Abständen Fonds auf, in denen sie das Geld sammeln, das sie dann in die Beteiligungen investieren. Je besser der Track Record einer VC-Gesellschaft desto größer ihre Chancen, auch in Zukunft Geld einzusammeln.